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Andreas Gohr, der Autor von DokuWiki, im April 2008
Der Weg der Wissenschaft geht immer so, dass ich vom Phänomen ausgehe, von der Vermessung, von den Daten, von den Fakten, von den Tatsachen. Dann bilde ich eine Hypothese dazu und dann prüfe ich sie im Experiment (in einem Experimentalaufbau): von den Fakten zur Hypothese zur Bewährung. Wissenschaft ist heute „ein sich ständig weiter ausdifferenzierender und sich revidierender Diskurs“, das Konzept der Einheitswissenschaft und die Möglichkeit eines abschliessenden, einheitlichen Weltbildes ist damit nicht mehr vereinbar. Echte Wissenschaft ist immer unabhängig und ergebnisoffen. Wissenschaftler sollten bereit sein, ihre eigenen Theorien und Resultate in Frage zu stellen.
Die Arroganz des gesicherten Wissens: Wissenschaft soll man als Prozess des aktuellen Irrtums begreifen, der morgen schon revidiert sein kann oder wird. Wissenschaft ist ein permanenter Prozess von Versuch und Irrtum, von permanenter Fragestellung. Jemand, der das Leugnen oder Bestreiten in Frage stellt, ist kein Wissenschaftler sondern ein Dogmatiker, ein Ideologe, der glaubt die Wahrheit zu besitzen. Dabei ist die Wahrheit nicht zu besitzen. Und wenn Wissenschaftler so reden, wenn sie mit Leugnen kommen, dann weiss man, das sind gar keine Wissenschaftler. Das sind Wahrheitsmakler, das sind Hehler der Wahrheit, das sind Schlangenölverkäufer. Das ist ein neuer Klerus, das sind Zwischenhändler des Seelenheils.
Nichts in der Welt da draussen ist physikalisch, die Welt ist physisch. Physikalisch, also der Wissenschaft Physik zugehörig, ist nur unsere Reflexion und unsere wissenschaftliche Beschreibung vom Physischen.